Geschichte ist mehr als nur Präsidenten und Kriege – sie ist die Geschichte gewöhnlicher Menschen, die es wagten, Ungerechtigkeit herauszufordern und die Nation neu zu gestalten. „Amerikanische Geschichte durch soziale Bewegungen“ erforscht die Vereinigten Staaten von Grund auf und untersucht, wie zivilgesellschaftlicher Aktivismus politischen, sozialen und kulturellen Wandel vorangetrieben hat. Von der Abschaffung der Sklaverei und dem Frauenwahlrecht bis hin zu Gewerkschaftsbewegungen, der Bürgerrechtsbewegung, Black Power und modernen Bewegungen für Gerechtigkeit beleuchtet dieser Kurs die Kraft kollektiven Handelns bei der Gestaltung der amerikanischen Demokratie.
Kurszeit:
16 Stunden Lernen!
Unterrichtet auf:
Englisch
Die Studierenden lernen, wie soziale Bewegungen entstehen, sich organisieren und die öffentliche Politik beeinflussen. Wir werden Primärquellen, Reden, Proteststrategien, religiöse Institutionen, Basisführung und die Berichterstattung in den Medien analysieren, um zu verstehen, wie echter Wandel geschieht. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Freiheitskampf der Schwarzen, einschließlich Kampagnen wie den Nashville Sit-Ins, der Rolle schwarzer Kirchen und dem Aktivismus für Bürgerrechte nach 1968. Am Ende des Kurses werden die Teilnehmer in der Lage sein, historische Narrative kritisch zu bewerten, Muster in Bewegungsstrategien zu erkennen und vergangene Kämpfe mit zeitgenössischem Aktivismus zu verknüpfen.
Dieser Kurs wird von Dr. Samuel Momodu geleitet, einem Historiker für den modernen schwarzen Süden und die Bürgerrechtsbewegung. Mit einem Doktortitel in Geschichte und jahrelanger Lehrerfahrung auf College-Niveau hat Dr. Momodu wissenschaftliche Arbeiten über schwarze Kirchen und die Bürgerrechtsbewegung in Nashville veröffentlicht. Seine Arbeit verbindet gründliche Forschung mit zugänglichem Storytelling und hilft den Studierenden, sowohl die intellektuellen Grundlagen als auch die menschlichen Dimensionen des sozialen Wandels zu verstehen.
Der Unterricht findet online in einem ansprechenden, diskussionsbasierten Format statt. Jede Sitzung umfasst einen kurzen Vortrag, eine geführte Analyse historischer Dokumente, interaktive Diskussionen und praktische Erkenntnisse. Die Studierenden erhalten vorab ausgewählte Lesematerialien und werden ermutigt, Fragen zu stellen und sich aktiv zu beteiligen. Es sind keine geschichtlichen Vorkenntnisse erforderlich – nur Neugier und die Bereitschaft zu kritischem Denken.
Ob Sie Student, lebenslang Lernender, Pädagoge oder einfach jemand sind, der ein tieferes Verständnis für Amerikas fortwährenden Kampf um Gerechtigkeit sucht – dieser Kurs bietet historische Einblicke mit aktueller Relevanz.